Zwischenmeldung

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Uuurlaub. Mit alles. Und scharf. Erster Sonnenbrand. Check. Auf der Spaßseite der Insel. Check. Extreme Rumlieging. Check. Rundfuttern am Buffet. Check. Entpannung. Check. Gute Laune inklusive :) P.s.: zum Laufen ist es auch morgens zu warm. Dafür zieh ich das Funktionsshirt beim Plantschen an. ;)

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Tempus fugit

Aber sowas von!

Gerade war ich noch mit dem Kringel an der Ostsee.

Heute packe ich schon meine Koffer, um morgen Halbmarathon in Hannover zu leisten und Montag danach von dort aus in den Urlaub zu fliegen.

So fliege ich also mit Kringelfrau und Kringelmann schön in die Türkei.

Nix machen Krawall, genießen Land und Leute.

In der Zwischenzeit habe ich viel zu viel gearbeitet, spontan einen Brückentag genommen, gesungen, was das Zeug hält, Stimmübungen gemacht, bin ein paar Mal mit dem Rad zur Arbeit und zurück, habe meine Physiotherapie für den Nacken verbraucht…da hätte ich bitte gern noch ein paar Termine mehr.

Nach dem Urlaub heißt es noch mal 5 Wochen reinklotzen, um dann für 5 Wochen in die Reha zu verschwinden.

Heute quälen mich nur solche Fragen wie:

Nehme ich die große Kamera mit?

Nehme ich doch noch eine zusätzliche Hose mit?

Welche Spiele packe ich ein und wie überzeugen wir den Kringelmann, daß er spielen?

Haben wir auch genug Gaffatape, um wieder die Profipuschelung für den Halbmarathonsupport vorzubereiten?

Das Gebrüll und Gepfeiffe kommt bei den Läufern unterschiedlich gut an *soifz

Und die wichtigste aller Fragen: Wieso war ich eigentlich der Meinung, ich bräuchte keine Putzfrau mehr?

Mal sehen, wie das so alles in den Koffer paßt.

Ab in die Sonne….äh…den Schatten. Aus Gründen.

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Achja…

…kaputt bin ich.

Viel Arbeit, viel Streß… aber auch viel Spaß.

Spaß an der Ostsee, mit dem Kringel und der KringelMum.

Vier Tage hintereinander bin ich da gelaufen. Also drei an der Ostsee und am nächsten Tag zu Hause auch wieder.

Dann passierte das Leben.

Übernachtungsbesuch von Mittwoch bis Sonntag. Das war auch spaßig :)

Ich habe während der Zeit zwar bis Freitags arbeiten müssen, aber das klappte ganz gut.

Die Gästin ging in Hamburg auf Tour und hat sich die Stadt angeguckt.

Freitag gemeinsam mit der Gästin in die Stadt, Geburtstagsbummel, Stadtrundfahrt, zu der es leider nicht gekommen ist. Abends mal wieder im Schwerelos in Harburg essen. Das war auch schön.

Samstag dann Vorbereitungen für die Party am Abend, das war anstrengend, aber angenehm.

Die Party war mehr ein Sit-In, wie ich es von früher kenne. Schön, war das. Tolle Gäste, tolle Stimmung.

Sonntag ausschlafen bis etwa 11 Uhr, weil ich auch erst um 4 Uhr im Bett war.

Dann Frühstück mit den Übernachtungsgästen – herrlich.

Montag, Arbeit, Arbeit, Arbeit.

Dienstag, siehe Montag plus Fahrt nach Dortmund und Abendessen bei meinen Eltern.

Mittwoch siehe Montag mit Kundenmeeting in Dortmund und nachmittags Kuchen bei meiner Oma.

Abends dann nach Hause – über Hannover, nicht über die A1.

Die A1 ist derzeit von Münster bis Bremen eine einzige Baustelle. Man hat den Eindruck, daß man über die Landstraßen schneller vorankommt.

Die Fahrt über die A2 ging wesentlich flotter voran.

Gegen 22:00h zu Hause angekommen, Concierge für die Katzen gespielt. Die wollten rein, raus, rein, raus, rein…

Hm… sie wollten drinnen bleiben. Schnell noch durchgekämmt und bei der Gelegenheit zwei Zecken, die noch nach einem geeigneten Platz gesucht haben, von Milli entfernt. Frollein Meier hatte scheinbar keine mitgebracht.

Dann bin ich eigentlich nur noch ins Bett gefallen und heute früh charmant von Sägegeräuschen geweckt worden.

Und heute?

Ach ja… Arbeit, Arbeit, Arbeit…

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Wenn ich die See seh…

…brauch ich kein Meer mehr.

Deshalb geht es heute erstmal wieder fix an die Ostsee.

Yeah.

200 Strandkörbe sind derzeit kostenlos zur Verfügung gestellt am schönen Schönberger Strand.

So wird es dann nächste Woche wieder Fotos von der Seebrücke, vom Mann mit dem Regenschirm, Wasser, Sand, Muscheln und Dingen geben :D

Ansonsten: Fröhliche Osterfeiertage!

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Wettkämpfe und so

Der Kringel hat sich zum ersten Halbmarathon in Hannover angemeldet.
Da müßt ich ja bekloppt sein, selbiges zu tun *grins*
Ohne zu zögern hab ich mich auch angemeldet. Zum Puscheln.
Also für den Support. An der Strecke stehen, jubeln, mit grünen Puscheln winken und vor Freude mitheulen.
Nun wird brav trainiert, so suchte Frau Saba ein Rennen, das am 18. März stattfindet, so wie es in ihren Trainingsplan paßt.
Sie stolperte über die Bramfelder Winterlaufserie hier in Hamburg. Der letzte Lauf fand am 18. März an.
Alles sehr sympathisch beschrieben.
Als ich festgestellt habe, daß man auch einfach nur eine Runde um den See laufen kann, hab ich glatt am Telefon laut gedacht und sowas gesagt wie “5km… das geht? Da könnt ich ja auch einfach mitmachen. Wie lange ist die Ziellinie offen? 3 Stunden? Das nenn ich mal entspannt wettkämpfen und ohne Druck laufen.”

He he… so hab ich also zugesagt.
Und plötzlich ging mir die Muffe.
Ich muß doch trainieren. Ich will doch nicht nach 5km einfach umfallen.
Ja, und dann. Dann passierte das Leben.
An der Ostsee die 4,5 und 5km bei -9°C :)
Einmal mit Frau Saba in Hannover nach drei Wochen Laufpause 5km – klappt.
Und dann hier nochmal etwa 5km Hausstrecke.
Also Training kann man das nicht so richtig nennen.

Zwischendurch noch Laminierung im Kringelschen Arbeitszimmer.
Und dann wollte mein Handgelenk einfach nicht besser werden.
Kaum hatte ich die Schiene im Sanitätshaus abgeholt und angelegt, wurden die Schmerzen immer schlimmer.
Ich hab alle vollgejammert und bin nochmal zum Doc.
Der hat mir dann andere Drogen verschrieben – und von da an wurde es besser.
Dienstags hab ich noch nicht daran geglaubt, daß es mit einem Lauf am Sonntag was würde.
Allerdings scheint das “Dattat kla is” geholfen zu haben.
Das Handgelenk hat pariert.
Es ist noch nicht 100%ig in Ordnung – den ganzen Tag am Rechner geht halt noch nicht – aber, es war so gut, daß ich mitlaufen konnte.

Auf dem Weg vom Auto zum Startbereich sagte ich noch sowas wie “oh… jetzt hätte ich gern meine Winterlauftights”. Keine 500m nach dem Start dachte ich sowas wie “welcher Vollpfosten hat mir diese Jacke übergezogen?” Mir war gut warm – aber das machte nichts.

In Bramfeld herrschte eine tolle Stimmung. Alles entspannt. Fröhliche Menschen. Ein paar sehr ehrgeizige Menschen. Aber ansonsten alles easy.
Nach dem Startschuß bin ich erstmal 4 Minuten mitgetrabt, weil ich sonst einfach überrollt worden wäre. Da war nix mit “mein Tempo” laufen. Das war allerdings halb so wild. Meine erste Gehpause war noch fast genauso schnell wie mein Laufintervall *grins*
Tja, und dann…dann hab ich mich in meinem Tempo um den See getragen. Mein Schneckentempo hat den Vorteil, daß ich Land und Leute genießen kann :)
Zwischendurch hab ich schonmal befürchtet, daß der eine oder andere Läufer mich gleich in den See schubst, weil er oder sie mich so knapp und raumeinnehmend überholt hat.
Nichtsdestotrotz ist alles gut gegangen, ich mußte nicht baden gehen.
Die vielen Läufer, die mich überholt haben, haben mir überhaupt nichts ausgemacht. Nichtmal, daß Walker mich überholt haben. Alte Frauen mit Rollatoren hätten mich schon demoralisiert. ;)
Die standen aber am Rand und haben die Läufer angefeuert. Hier ein Grüppchen, da ein paar angehörige. Das war nett. Als mir klar wurde, daß mein vorletztes Laufintervall noch angenehm war und immer, wenn ich auf die Garmine schaute, eine Pace von unter 10 angezeigt wurde, hab ich mich richtig gefreut.
Das Timing mit meinen Gehpausen war zufälligerweise so fein, daß ich nicht gehend durchs Ziel bin, sondern auch schnoggend. Sehr langsam, im Takt der Musik, aber eben schnoggend.
Hach, das war fein.
Ein bißchen Wasser trinken. Ein paar Schritte gehen. Die Tasche holen. Soforturkunde ausdrucken. Apfelspalten essen und schon sagte die Uhr: Achtung… der Kringel kommt bald.
Handy parat, filmbereit stand ich in der Zielkurve.
Und ja… da war Frau Saba… sie lief, ich filmte und rief “noch mal Gummi….”, sie winkte und lief durchs Ziel.
Mein Blick auf die Uhr über dem Ziel zeigte deutlich, daß sie ihr Ziel erreicht hat. sub70! Yeah!
Großartige Kringelleistung.
Nächstes Mal kommen wir dann wirklich gemeinsam ins Ziel, wenn sie 10 und ich 5km laufe ;)
Saba wird einfach immer schneller. Großartig.

Dann viel Gesabbel über den Lauf. Ich wurde von einer fremden Frau (groß, schlank, sportlich) angesprochen, als ich meine Urkunde in der Hand hielt: “Zeig ma….das ist ja super.”
Ichso: Naja, ich bin nur eine Runde gelaufen.
Sieso: Ich auch.
Ichso: Ich mach immer noch gehpausen. Vier Minuten laufen, zwei Minuten gehen.
Sieso: Du bist ja schon rund, ne?
Ichso: Ist nicht zu übersehen… ;)
Sieso: Aber Du machst was, das find ich super. Ich hab auch 25kg abgenommen.
Ichso: Ich hab schon so oft 25kg abgenommen und wieder zugenommen.
Sieso: Waaas? Ich halt das jetzt seit einem Jahr.
Ichso: Das ist super!
Sieso zu ihrem Liebsten: guckmal, die ist auch eine Runde…ich sach ma “gegangen”.
Erso: *nick*
Ichso: ich nenn das Schnoggen – im Schneckentempo joggen.
Erso: *kicher* schnoggen ist gut.

Ach, das war schön.

Auf dem Rückweg haben wir uns leckere Brötchen mitgenommen und zu Hause erstmal fein gefrühstückt.
Die Torte haben wir sicherheitshalber auch beim Bäcker vor Menschen gerettet, die sie nicht zu schätzen wissen :)

Fotos hab ich noch nicht vom Handy runtergeholt. Die gips beim Kringel.

So – und nu habbich genug getippt. Das Handgelenk meggert schon.
Fazit: Das hat Spaß gemacht. So entspannt mache ich das gern nochmal. :) Und ich hab natürlich den besten Kringel der Welt.

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