Die Telekom hat es tatsächlich geschafft:
Ich hab den ganzen Vorgang an eine Rechtsanwaltskanzlei gegeben, die sich jetzt anstatt meiner mit der Telekom rumzanken darf.
Und das kam so.
Ich bin umgezogen.
Zwei Etagen tiefer.
Im selben Haus.
Tja, das kann man nicht so einfach machen. Nur die Kabel im Keller umstecken, was wirklich das einzig Notwendige für die technische Umstellung ist… das geht nicht.
Die Telekom kann doch nicht sagen, ob ausreichend Leitungen zur Verfügung stehen. *wtf?
Eben waren es doch auch noch genug. An der Mieteranzahl – Kundenanzahl – verändert sich doch nichts.
Der Auftrag hing wochenlang im System.
Man schickte mir einen NTBA, richtete mir eine ISDN-Anschluß ein, den ich weder beauftragt habe, noch haben wollte. Ich habe wirklich mehrmals vehement widersprochen. Gruß an Frau N. so von Hotlinegebeutelter zu Hotlinegebeutelter.
Ebensowenig habe ich das sogenannte Sicherheitspaket oder Emailpaket bestellt und hier auch immer und immer wieder widersprochen. Ich habe bereits Anbieter, die mir diesen Service professionel erbringen.
An der Hotline bekam ich immer wieder versichert, daß diese Produkte nun von der Rechnung genommen würden. Sagen Sie nichts, Frau Hildegard, es tauchte wieder auf.
Mal wurde mir ein Teil gutgeschrieben, aber immer nur ein Teil.
Aufgrund der Gutschriften, die die Telekom aus Kulanz, Kundenbindungsversuchen, was auch immer erstellt hat, stand nun eine Rechnung über etwa 26 Euro aus.
Diese Rechnung habe ich, wie angekündigt, nicht bezahlt. Die Einzugsermächtigung habe ich entzogen. Habe um schriftliche Stellungnahme gebeten, die bis heute nicht erfolgt ist.
Stattdessen habe ich eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter, daß das Email und Sicherheitspaket zu Recht berechnet würde, weil ich es schließlich beauftragt hätte.
Ach, was hätte ich mich gefreut, wenn doch nur mal ein Mensch bei der Telekom meine Emails gelesen hätte, oder mir gar am Telefon irgendwie zugehört hätte.
Stattdessen wird jede einzelne Anfrage von mindestens einem neuen Mitarbeiter bearbeitet.
Der stellt auf Durchzug und stellt mich an irgendwen durch… so wie neulich die Beschwerdestelle mich an einen Vorgesetzten durchstellen sollte. Wohin haben sie mich durchgestellt?
An den Rechnung-Online-Support. Der Mensch dort war ganz verdutzt, daß ich nicht erklärt haben wollte, wie man ein PDF-File öffnet.
Nunja.
Umzug… das ging also nicht.
Eine pfiffige Mitarbeiterin im Umzugsteam hat dann kurzerhand beschlossen, daß der alte Service einfach gekündigt wird und sie für mich einen neuen beauftragt, der dann in 10 Werktagen zur Verfügung stünde.
Unter der Bedingung, daß mir keine Extrakosten (Restlaufzeit vom alten Vertrag, Einrichtungsgebühr, Sonnenwindsteuer, etc) enstehen, willigte ich ein.
Keine Sorge, Frau von Wolkengucken. Das regeln wir alles hier intern.
HEUREKA.
Dachte ich.
Ich bekam in der Zwischenzeit eine mittelgroße IKEA-Kiste voll mit Papier zugeschickt.
Auftragsbestätigungen, Kündigungsbestätigungen, Willkommenspakete, NTBA, Einrichtungs-CDs, Neukundenpakete, Zugangsdaten.
Dieser Wust an Papier hat schlichtweg dafür gesorgt, daß ich den Überblick verloren habe.
Und selbstverständlich waren wieder das Emailpaket und das Sicherheitspaket auf der Rechnung.
VDSL und VOIP waren rechtzeitig geschaltet – zwischendurch konnte ich vier Wochen überhaupt nicht zu Hause telefonieren oder surfen. Ein paar Tage zu spät wurde dann auch Entertain aktiviert.
Nachdem ich also die Rechnung über etwa 26 Euro nicht bezahlt habe, zahlreiche Beschwerden, Beauftragungen, Anrufe und was weiß ich nicht alles (vermutlich eine Notiz: Achtung, nervige Kundin.. irgendwohin durchstellen, die ist irre!) im System zu finden ist, kommt nun also eine Mahnung über den offenen Betrag.
Niedlich.
Sollen sie mir doch den Service kündigen. Das wär großartig.
Ich also wieder zur Telekom, meine Geschichte 3,48 Mal erzählt, irgendwohin durchgestellt worden.
Äh, ich solle bitte die Beschwerde schriftlich einschicken an “info@telekom.de”.
Ich frage mich, ob das mittlerweile zur Belustigung der Mitarbeiter genutzt wird.
“Guck mal, da ist schon wieder so ein Depp drauf reingefallen.”
info@telekom.de wird von etwa gefühlten 394 Mitarbeitern bearbeitet, bzw. ignoriert – je nachdem wer gerade Dienst hat. Persönliche Emailadressen werden nicht rausgegeben.
Nun kam die Rechnung für den Januar.
Die betrug dann etwa 250 Euro. Warum? Sie werden es ahnen: Weil mir der alte Anschluß, der (wir regeln das alles intern) gekündigt sein sollte, rückwirkend berechnet wird. Selbstverständlich so auch das Email- und das Sicherheitspaket.
Damit haben sie mich wirklich gekriegt.
Ich habe einen ähnlichen Text wie diesen hier zusammengeklöppelt und meiner Anwältin geschrieben.
Mal sehen, wie lange es dauert, bis mein Anschluß abgeste
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Mein Ziel ist die fristlose Kündigung, ohne weitere Zahlung auch nur eines einizigen Cents an die Magenta Fachidioten.
Fortsetzung demnächst dann in diesem Theater.

